Mykotherapie

'Mycos - grch. Pilz' ist die Anwendung von Pilzen und daraus gewonnenem Pulver oder Extrakten im Rahmen von Prävention und unterstützender oder begleitender Therapie.

Wie ist es möglich, dass eine Handvoll verschiedener Pilze bei solch unterschiedlichen Beschwerden wie Allergien, Krebs, Stoffwechselkrankheiten, Gelenkschmerzen und Wechseljahresbeschwerden erfolgreich eingesetzt werden kann?

Für die Beantwortung dieser Frage lohnt es sich bewusst zu machen, dass Pilze in der Biologie eine eigenständige Gruppe bilden, denen es aufgrund faszinierender Überlebensstrategien gelang sich auf der Erde zu behaupten.

So schützen sie sich mit der Bildung von bestimmten Stoffen effektiv gegen Bakterien und Viren.

Das berühmteste Beispiel dafür ist das Antibiotikum Penicillin, das erstmals in Pilzen entdeckt wurde.

Allgemein kennzeichnend für Vitalpilze ist ihr hoher Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen, Aminosäuren und Enzymen. Hinzukommen sekundäre Inhaltstoffe wie zum Beispiel die Polysaccharide.

Gerade in der Komposition der Wirkstoffe steckt das große Potenzial der Vitalpilze etwa bei Entzündungshemmung, der Immunmodulation und dem Schutz der Körperzellen.

Ihre eindrucksvolle Kraft hinsichtlich der Stärkung des menschlichen Körpers und Geistes hatten bereits vor Jahrhunderten die Heilkundler der Traditionellen Chinesischen Medizin erkannt.