Spagyrik

Spagyrik ist eine Behandlungsmethode der ganzheitlichen Medizin, deren geschichtliche Wurzeln bis in vorchristliche Zeiten zurückreichen.
Als ein ganzheitliches Naturheilverfahren betrachtet die Spagyrik Körper (Sal), Geist (Mercurius) und Seele (Sulfur) des Menschen als eine normalerweise im gesunden Gleichgewicht stehende Einheit.

Durch die pharmakologischen Techniken Gärung, Destillation und Veraschung wird der Ausgangsstoff in eine besonders heilkräftige Arznei umgewandelt. Dieses aufwendige Herstellverfahren ist nötig, um eine bestimmte Konsistenz zu erreichen, welche die nötige Kraft besitzt, auf den drei Ebenen Körper, Geist und Seele zu wirken.

Die alchemistische  Homöopathie der Sparyrik ist die „Mutter der  Homöopathie“!

Die alchemistischen  Meister der abendländischen Medizin lebten im Einklang mit der Natur. So  offenbarte sich ihnen, welche Naturstoffe, wann gewonnen und wie verarbeitet,  dem Körper, der Seele und dem Geist des Menschen gut tun.

Ihre  Behandlungsmethoden und Arzneien berücksichtigten den Zusammenhang von Seele  und Körper und entsprachen damit der Natur des gesunden Menschen.

Der Arzt und Alchemist  Paracelsus (1493–1541) hat den großen Erfahrungsschatz der abendländischen  Medizin schriftlich fixiert und damit für seine Nachwelt erhalten. Alexander von Bernus (1880–1965) studierte  seine Werke und entwickelte 1921 ein noch heute bestehendes Laboratorium, das sich bis jetzt immer weiterentwickelt.

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